Aufbruch mit Hindernissen:

Ein verletzter Knöchel, offene Türen und Gottes überreiche Sorge

Ein verletzter Knöchel, treue Partner und der Blick nach Spanien

Hallo ihr Lieben,

hinter mir liegen Wochen voller Kontraste, Abschiede und wunderbarer Neuanfänge. Am 26. Juni hatten wir unseren letzten gemeinsamen Tag beim EMC in Maria Enzersdorf. Wir haben dieses unglaublich prägende Jahr in tiefer Dankbarkeit für alles, was unser Herr Jesus Christus an uns und durch uns getan hat, abgeschlossen und gefeiert.

Doch wie das Leben manchmal so spielt, durfte dieses Jahr nicht ganz ohne ein kleines "Abschluss-Drama" zu Ende gehen...

Drei Stiche und ein unglücklicher Start

Am Abend unseres letzten Tages wollte ich eigentlich nur meinen neuen Mixer auspacken. Dabei fiel mir die extrem scharfe Klinge unglücklich aus der Hand und verpasste mir einen tiefen Cut direkt am Knöchel. Es blutete ziemlich stark, und so endete mein feierlicher Abend in der Notaufnahme, wo die Wunde mit drei Stichen genäht werden musste. Ein kleiner Dämpfer, aber im Nachhinein auch eine Erinnerung daran, dass Gott uns selbst in den ungeplanten Momenten des Alltags trägt.

Gottes Vorbereitung: Unser Missionspartner-Team wächst!

Der Hauptfokus liegt für mich jetzt ganz auf dem Aufbau unseres Missionspartner-Teams. Ich durfte in meiner Heimatpfarrei mein Zeugnis geben und den Menschen von meinem Leben als Missionar berichten. Außerdem habe ich zu einem gemütlichen Grillen im Garten meiner Eltern eingeladen, um von den vielen Wundern des letzten Jahres zu erzählen.

Und was soll ich sagen? Der Herr hat den Weg längst vorbereitet! Ich darf immer wieder wunderbare Gespräche mit Menschen führen, die unsere Mission im nächsten Jahr finanziell und im Gebet unterstützen möchten.

Dass ich zurzeit mit zwei Priestern zusammenwohnen darf, ist mir eine riesige Hilfe, um im Alltag fest im Gebet verwurzelt zu bleiben. Auch der regelmäßige Austausch mit meinem EMC-Buddy Nina tut unglaublich gut und stärkt mich in dieser Übergangszeit.

Ein Sommer voller Geschenke und Begegnungen

Gott zeigt mir gerade jeden Tag aufs Neue, wie gut er für mich sorgt. Er schenkt mir Momente der puren Freude, für die ich einfach nur danke sagen kann:

  • Gemeinschaft: Ich wurde in den letzten Wochen so oft von lieben Menschen zum Essen eingeladen.

  • Freiheit auf zwei Rädern: Nach über einem Jahr durfte ich endlich mal wieder Motorrad fahren!

  • Begegnungen im Veedel: Am vergangenen Mittwoch durfte ich in Köln bei der Häusermission mitgehen, an Türen klopfen und den Menschen den Frieden Jesu Christi in ihre Wohnungen bringen.

  • Neue Horizonte: Ich durfte die Gemeinschaft Shalom kennenlernen und ihr Jubiläum mitfeiern. Zudem habe ich das beeindruckende Projekt „Brennender Dornbusch“ von Weihbischof Ansgar Puff im Kölnberg besucht.

  • Heimatgefühle: Ich durfte bei meinem alten Volleyballverein mittrainieren und wurde dort mit offenen Armen und so viel Herzlichkeit empfangen.

Der Blick nach vorn: Nächster Halt Spanien!

Gott ist gut, er sorgt vor und zeigt mir immer wieder: „Nici, vertrau mir einfach. Ich habe alles im Griff.“

Mit diesem tiefen Vertrauen schaue ich nun nach vorn. Schon in einer Woche geht es für mich nach Spanien, wo ich bei einem Sommercamp der Diözese Barcelona mithelfen darf. Ich bin gespannt, welche Abenteuer und Begegnungen der Herr dort für mich vorbereitet hat!

Danke, dass ihr an meiner Seite seid, mich im Gebet tragt und Teil dieses Abenteuers seid.

Alles Liebe und Gottes reichen Segen,

Euer Nici